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Kaltennordheim in Thüringen

Kaltennordheim - Übersicht

Kaltennordheim

Die zentrale Lage von Kaltennordheim in der Thüringer Rhön nahe der hessischen und bayerischen Landesgrenze, bietet dem Urlauber ideale Möglichkeiten, die Schönheiten der Natur im Land der offenen Fernen kennen zu lernen.

Über Kaltennordheim

Oberes Feldatal und Kaltennordheim in Thüringen

Das Städtchen Kaltennordheim (460 m ü NN), Sitz der Verwaltungsgemeinschaft "Oberes Feldatal", idyllisch gelegen im Übergang der Hohen Rhön zur Vorderrhön, besitzt Umlandfunktionen für die umliegenden Gemeinden Andenhausen, Diedorf, Fischbach, Empfertshausen, Kaltenlengsfeld und Klings.

Im Jahre 795 wurde Kaltennordheim, das heute ca. 2000 Einwohner zählt, erstmals urkundlich erwähnt, erhielt 1562 durch die Henneberger das Stadtrecht und war später Sachsen-Weimarischer Amtssitz. Sehenswert sind die ehemalige Merlinsburg mit dem Heimatmuseum und der Museumsscheune, die 500jährige Amtslinde im Schlosshof, das Rathaus und die beiden Kirchen. Zur Erholung erwartet den Gast ein Freibad.

Seit dem Jahre 1563 findet in Kaltennordheim alljährlich zu Pfingsten der "Heiratsmarkt" statt. Der Heiratsmarkt war ursprünglich ein Bauernmarkt, der sich im 19. Jahrhundert zu einem Volksfest entwickelte. Heute ist der Heiratsmarkt das größte und bekannteste Volksfest in der Thüringer Rhön.

Östlich von Kaltennordheim liegt Kaltenlengsfeld mit seinen gebietstypischen Bauernhöfen. Die Dorfkirche wurde unter den Hennebergern im 14. Jh. erbaut, 1721 umgebaut und im Stile des "Bauernbarock" ausgestaltet. Die Trachtengruppe des kleinen Bauerndorfes greift auf eine langjährige Tradition zurück.

In einem Seitental der Felda auf ca. 590 m liegt das idyllische Rhöndörfchen Klings. auf dem Hochplateau westlich des Dorfes steht die jahrhundertealte "Hexenlinde".

Als Zentrum des Rhöner Holzbildhauerhandwerks gilt Empfertshausen mit der Schnitzschule und regelmäßig stattfindenden Bildhauersymposien. Ebenso wie im Nachbarort Klings gibt es hier auch heute noch Schnitzereibetriebe. Die "Alte Schnitzschule" (erstes Schnitzschulengebäude von 1898) dient heute als Holzschnitzermuseum ebenso als kulturelles und touristische Begegnungsstätte.

Das höchstgelegene Dörfchen im Oberen Feldatal ist Andenhausen mit einer kleinen Fachwerkkirche. Im malerischen Diedorf begegnet man Fachwerkhäusern und der barocken Dorfkirche aus dem 18. Jh. Unterhalb zweier gegenüberliegender Basaltsteinterrassen (ehem. Steinbruch), am 700 m hohen Berg Umpfen (einst keltische Siedlung), liegt Fischbach. Der kleine Wasserfall im Spring sowie das orchideenreiche Sommertal und der Kolben sind beliebte Ziele für Wanderer.

60 km Rundwanderwege, der Naturlehrpfad am Umpfen sowie der Feldatalradweg und ca. 70 km gespurte Skiwanderwege laden die Besucher zum Wandern und Radwandern jeder Art ein.

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Sehenswert

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